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Aktuell-Archiv

05.06.2009

Wenn man „schief beißt“, spürt das der ganze Körper

Revolution in der Funktionsdiagnostik

Zähne und Kiefergelenke werden auch unter dem Begriff „Kausystem“ zusammengefasst. Die Muskeln des Kausystems sind mit den Nackenmuskeln und mit den Muskeln der Wirbelsäule verbunden. Wenn man also zum Beispiel Probleme mit einem „schiefen Biss“ hat oder Probleme anderer Art beim Kauen, Beißen, Schlucken, dann kann das Auswirkungen haben weit über den Kopfbereich hinaus. Der gesamte Körper wird beeinträchtigt. Es können Beschwerdebilder auftreten wie: Kopfschmerzen, Migräne, Zähneknirschen, Tinnitus, Verspannungen im Nacken-Schulter-Bereich, aber auch Rückenschmerzen, Probleme im Bereich der Wirbelsäule...

Wenn diese Zusammenhänge zwischen dem Kausystem und dem gesamten Körper nicht erkannt werden, dann wird der Patient oft nur auf vereinzelte Symptome hin behandelt: Medikamente gegen Kopfschmerzen, Physiotherapie oder Chiropraktik bei Haltungsschäden, Spritzen gegen Muskelverspannungen – all das, ohne dass es zu einer dauerhaften Besserung kommt. Die wirkliche Ursache wird damit nicht geheilt.

Um herauszufinden, ob und wie weit Veränderungen des Kausystems Auswirkungen auf das Gesamtsystem, auf den Körper, haben, kann eine sog. „Funktionsdiagnostik“ durchgeführt werden. Bei der Funktionsdiagnostik handelt es sich um ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, mit dessen Hilfe der Funktionszustand des Kausystems erfasst wird. Störungen an Muskulatur, Kiefergelenken und Zähnen werden dabei erkannt. Eine Therapie wird dann auf der Basis dieser Untersuchung wirklich umfassend erarbeitet. Für die erfolgreiche Therapie arbeiten Zahnärzte, Kieferorthopäden, Zahntechniker, Orthopäden, HNO-Ärzte und Physiotherapeuten eng in einem Team zusammen – zum Wohle des Patienten.

In unserem Labor bieten wir diese Funktionsdiagnostik an. Dafür arbeiten wir mit dem „DIR-System“ (Dynamic and Intraoral Registration), einem Gerät zur Früherkennung von Störungen an Muskulatur, Kiefergelenken und Zähnen. Die computergestützte, aufwendige elektronische Sensortechnik lässt eine eindeutige Diagnose zu, mit der Krankheitsursachen bestimmt werden können.

Und hier können Sie noch mehr über die Möglichkeiten der Funktionsdiagnostik mit dem bei uns verwendeten DIR-System lesen: www.dir-system.de

Bildnachweis:
Andrzej Burak/iStockphoto

23.08.2007

„Informierte Patienten sind zufriedener“

Eine Studie der Uniklinik Heidelberg aus dem Jahr 2006 zeigt, dass eine umfangreiche Information der Patienten zu Behandlungsmöglichkeiten dazu beiträgt, dass diese zufriedener sind und aktiv mit ihrer Erkrankung umgehen. Demnach wünschen sich 60 Prozent der Befragten eine gemeinsame Entscheidung mit dem Arzt. Knapp 30 Prozent möchten nach der Information allein entscheiden. Tatsächlich werden aber nur etwa 40 Prozent der Patienten vom Arzt an der Therapieentscheidung beteiligt. Die Patienten empfanden Zusatzinformationen, den Umgang mit geschulten Ärzten und die Beteiligung an Therapieentscheidungen als Bereicherung. Entscheidungskonflikte und Behandlungsstress traten seltener auf als in der Vergleichsgruppe.
Wir als Dentallabor tragen dem Informationsbedürfnis der Patienten mit einem aktiven Informationskonzept Rechnung.
Mehr dazu finden Sie in unserer PDF-Datei (1 MB).


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